Das ProjektDas Projekt

Sie befinden sich hier:

  1. Angebote
  2. Kinder und Jugend
  3. AusbildungsPatenProjekt
  4. Das Projekt

Das Projekt

YOU AND ME - Gemeinsam stärker werden!

Seit 2017 engagieren sich AusbildungsPatinnen und AusbildungsPaten freiwillig für Jugendliche und junge Erwachsene beim Übergang von der Schule in den Beruf und in der Ausbildung. Als DRK Kreisverband im Oberbergischen Kreis organisieren, koordinieren und unterstützen wir die AusbildungsPatenschaften. Wir stehen in engem Kontakt zu den Jugendlichen und den Patinnen und Paten und unseren Netzwerkpartnern.

Worum geht es im AusbildungsPatenProjekt?

Nach wie vor gibt es für junge Leute so manches Fragezeichen, wenn es um die Wahl eines Berufes oder die Zukunftsplanung geht. Welche Stärken habe ich eigentlich? Wovon träume ich? Was ist mir wirklich wichtig im Leben und welcher Beruf würde dazu passen? Andere fragen sich, ob ihre Sprachkenntnisse in Deutsch ausreichen, um eine Ausbildung zu schaffen.

Mancher Erwachsene steht mitten im Job und hätte sich als junger Mensch einen erfahrenen Mentor an der Seite gewünscht. Ein anderer geht in den Ruhestand und möchte etwas weitergeben und „zurückgeben“ oder neue Leute kennenlernen und mit ihnen gemeinsam etwas erleben.
Jeder möchte sich mit jungen Menschen austauschen und andere Sichtweisen kennenlernen.

In den Patenschaften findet Begegnung statt und Beziehungen entstehen. Gemeinsamkeiten werden entdeckt und Vorurteile verschwinden. So stärken wir uns gegenseitig und unsere Gesellschaft.

Wie setzen wir diese Ziele um?

Unsere AusbildungsPatenschaften gibt es 1 zu 1 oder als „Werkstatt“. Unter „Leitbild und Aufgaben“ finden Sie das, was die AusbildungsPatenInnen als ihre Kernaufgabe sehen und was alles sonst noch möglich ist.

Als Jugendliche/r oder junge/r Erwachsene/r kann man sich ganz einfach um eine AusbildungsPatenschaft bewerben. Oft läuft der Kontakt auch über die Berufskollegs oder über andere Menschen, die von unserem Angebot erfahren. Ganz individuell schauen wir nach Möglichkeiten, die persönlichen Stärken sichtbar zu machen. Entweder 1 zu 1 oder in einer Werkstatt. Im Rahmen unseres Coachings können alle beteiligten Jugendlichen den Jobcode-Test machen.

Außerdem treffen sich die Jugendlichen, die das möchten, regelmäßig zum Austausch oder, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Sie nennen ihre Gruppe selber „Jointly“ – gemeinsam. Als „Explorers of humanity“ können sie selbst gewählte Projektarbeiten starten und den Kompetenznachweis Kultur erwerben. So fördern wir auch „Junges Engagement“.

  • 1 zu 1 - die klassische Patenschaft

    In 1 zu 1 AusbildungsPatenschaften steht jeweils einem jungen Menschen ein/e AusbildungsPateIn mit Lebenserfahrung und beruflichem Wissen zur Seite. Es geht um Berufsorientierung und Ausbildungsplatzsuche oder die Unterstützung in der Ausbildung.

    Die „Tandems“ treffen sich in individueller Absprache wann und wo es für beide passt. Worum es dann genau gehen soll, wird gemeinsam besprochen.

    Die oder der Erwachsene motiviert und macht Mut. Hört zu und interessiert sich für das, was die jungen Menschen interessiert. Gemeinsam spüren sie Stärken auf und manchmal leisten die PatenInnen auch praktische Hilfe.

    Die Patenschaften sind dynamisch, individuell und vom Ergebnis her immer offen. Jedes „Tandem“ hat sein eigenes Tempo, seine persönliche Art und Weise und sein individuelles Ziel.

    Zu Beginn einer 1 zu 1 AusbildungsPatenschaft oder einer Werkstatt gibt es Schulungen für die Patinnen und Paten und im Laufe der Zeit wird immer wieder Wissen zu Themen rund um die Patenschaft vermittelt.  

    An einem Donnerstag im Monat treffen sich alle AusbildungsPatenInnen zum Austausch im DRK Haus.

    Unter „Mitmachen“ finden Sie weitere Informationen zur Vorgehensweise und zum Zeitaufwand.

    Informieren Sie sich außerdem unter „Leitbild und Aufgaben“.

    Lesen Sie auch gerne die Interviews mit den AusbildungsPaten*innen und den Jugendlichen.

  • Werkstatt
    •  Die Werkstatt ist ein zeitlich begrenztes und flexibles Angebot.

    •  Jeder kann eine Einsatzmöglichkeit wählen.

    •  Jeder legt seinen persönlichen Zeiteinsatz fest.

    •  Formate können Seminare, Workshops, Exkursionen, Betriebsbesichtigungen, etc. sein.

    •  Themenfelder drehen sich rund um Ausbildung und Beruf und um soft skills.

    „Ich heiße Jürgen. Ich stehe noch mitten im Beruf und möchte mich gerne für junge Menschen engagieren. Ich habe beruflich mit Auszubildenden zu tun. Deswegen möchte ich an vier Abenden für jeweils 2,5 Stunden eine Werkstatt zum Thema „Lebenslauf und Bewerbung schreiben anbieten“. Ich habe gehört, dass dies in der Praxis immer schwierig ist, auch wenn man es schon einmal in der Schule gelernt hat.“

    „Ich bin Hugo. Ich bin seit zwei Jahren im Ruhestand. Aber eigentlich möchte ich mich mit jungen Menschen austauschen. Als Ingenieur kann ich sehr gut Mathe. Deswegen bin ich bereit, an einem Nachmittag in der Woche eine Mathewerkstatt anzubieten.“

    „Ich bin Martina. Ich arbeite im Hotelfach und weiß genau, wie wichtig es ist, dass man sich bei Tisch benehmen kann. Ich möchte gerne an einem oder an zwei Samstagen eine „Kniggewerkstatt“ anbieten, weil es mir Spaß machen würde, das mit jungen Leuten zu üben.“

    „Hallo, ich heiße Lothar. Seit einem Jahr bin ich Rentner. Mein Leben lang habe ich in einem großen Unternehmen gearbeitet. Und natürlich kenne ich noch viele Menschen dort. Ich könnte mir vorstellen, an verschiedenen Terminen eine Betriebsbesichtigung zu organisieren. Dann treffe ich nochmal alle Kollegen und die Jugendlichen bekommen einen Einblick in den Betrieb.“

    „Und mein Name ist Helga. Mir ist es wichtig, dass sich junge Menschen mit unserer Geschichte auseinandersetzen. Schon immer wollte ich mal eine Gedenkstätte mit Jugendlichen besuchen und danach ins Gespräch kommen.“

    „Ich heiße Rina. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, die Deutsche Sprache gut zu können, wenn man sich in Deutschland ganz zu Hause fühlen möchte. Dazu gibt es trotz vieler Angebote noch immer nicht genug. Deswegen möchte ich mit meiner Freundin zusammen an einem Vormittag in der Woche eine Deutschwerkstatt für junge Mütter anbieten. Ich mache Deutsch und meine Freundin passt auf die Kleinen auf.“

    „Ich bin Peter. Als Oberstudienrat i.R. kenne ich die Sorge der Schüler*Innen um ihre Facharbeiten in der Oberstufe. In der Zeit, in der diese Facharbeiten geschrieben werden müssen, möchte ich eine Sprechstunde anbieten. Hier können sich Schüler*Innen melden und wir sehen uns die Sache dann mal gemeinsam an. Das gibt mehr Sicherheit.“

    So könnte es sein – denn diese Angebote gibt es noch nicht. Aber vielleicht haben Sie dazu Lust oder Ihnen fällt etwas ganz anderes ein.

    Unter „Mitmachen“ finden Sie weitere Informationen zur Vorgehensweise und zum Zeitaufwand. Informieren Sie sich außerdem unter „Leitbild und Aufgaben“.



  • Leitbild und Aufgaben

    Dieses Leitbild haben sich die AusbildungsPatinnen und AusbildungsPaten selbst gegeben:

    „Wir sind AusbildungsPatinnen und AusbildungsPaten und übernehmen ein freiwilliges Engagement. Wir haben Berufs- und Lebenserfahrung und sind offen für Neues. Gegenseitig unterstützen wir uns und möchten uns für junge Menschen einsetzen und ihre Stärken stärken. Wir möchten, dass die jungen Menschen ihre Zukunft eigenverantwortlich gestalten können. Dazu bieten wir Hilfe zur Selbsthilfe“.

    Jede Patenschaft ist anders. In jeder Patenschaft gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich einzubringen. Jede Patin und jeder Pate entscheidet selbst, wie weit das freiwillige Engagement geht. Die Patenschaft ist dynamisch, individuell und vom Ergebnis her immer offen.

    Unsere Aufgaben / Was wir tun können:

    Patenschaften gibt es  1 zu 1 (ein Jugendlicher und ein/e Pate/in) oder als Werkstatt – also als Kleingruppe (z.B. Mathe für zwei Jugendliche gleichzeitig, Bewerbung schreiben in der Kleingruppe, Gewaltfreie Kommunikation an drei Abenden, usw.). Wir treffen uns regelmäßig mit den Jugendlichen.

    Wir bieten Unterstützung

    • beim Erreichen des Schulabschlusses
    • bei der Berufswahl
    • bei der Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplatz
    • bei Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgesprächen
    • Unterstützung auch in der Ausbildung

    Es können noch weitere interessante Aufgaben dazu kommen:

    • Unterstützung beim Deutschlernen oder bei der Organisation von Nachhilfe in Mathe oder Englisch, in Elektrotechnik oder Hygiene oder, oder, oder …
    • Unterstützung bei Behördengängen oder der Begleitung zur Beratungsstelle
    • Unterstützung bei der Wohnungssuche 

    Das können wir, weil:

    • Wir haben Lebens- und Berufserfahrung und setzten unser Netzwerk ein
    • Wir erkennen, was wir nochmal lernen müssten und recherchieren dazu selbstständig
    • Wir bekommen die Schulungen, die wir brauchen vom DRK
    • Wir treffen uns an einem Donnerstag im Monat und tauschen uns aus
    • Wir sind mobil – auch im Internet und mit dem Smartphone
    • Wir sind offen und reden gerne mit anderen Menschen
    • Wir können auch Konflikte aushalten
    • Wir interessieren uns für die Themen der Jugendlichen und können gut zuhören
    • Wir sind tolerant gegenüber anderen Lebensweisen, Kulturen und Religionen

    Wir sind Mitglied im Netzwerk AusbildungsPatenProjekte NRW und haben damit einen fachlich kompetenten Background.

    Wir nehmen die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes, insbesondere den Gedanken der Menschlichkeit, ernst.

  • Jointly

    Der Treffpunkt für Euch!

    Wir treffen uns einmal im Monat – meistens sonntags, weil da die meisten können – und reden über alles Mögliche. Wir können über unsere Patenschaft quatschen oder einfach über das Leben. Wer Ideen hat, kann Vorschläge machen, was wir unternehmen könnten. Wir waren schon Kegeln – das war mal total modern und war jetzt echt lustig. Wir haben schon Plätzchen gebacken und sie dann in der Fußgängerzone verteilt – einfach so. Dabei ist der Ofen kaputtgegangen und wir haben an den Nachbarhäusern geklingelt. Die Leute haben unsere Plätzchen gebacken. War echt nett!!!

    Wir lernen uns kennen und noch viele andere Leute. Wir alle kommen aus ganz verschiedenen Ländern und es ist super, dass wir hier in Deutschland alle zusammenleben können und immer mehr verstehen, wie toll es ist, dass wir so unterschiedlich sind und jeder eine andere Geschichte hat und andere Stärken mitbringt. Wir sind gespannt auf DICH. Mach mit!!

    Lies auch mal bei „Explorers of humanity“ – die Menschlichkeitsforscher! Hier geht es um kleine und große Projekte. Auf welche Weise kann man die Menschlichkeit erforschen? Mach mit!!!

  • Explorers of Humanity

    Neben unserem Jugendtreff „Jointly“ gibt es die „Explorers of Humanity“

     

    Wir wollen die Menschlichkeit erforschen. Dazu gabs schon coole Rechercheprojekte und wir wollen noch weiter forschen.

    Künstlerische Forschung ist spannend! Aber was bedeutet das eigentlich? Was kann man alles machen?

    Erst einmal geht es darum, was Du über Menschlichkeit denkst. Dann geht es um die anderen. Schließlich auch um unsere Gesellschaft. Wir wollen mit künstlerischen Methoden an die Sache herangehen und sehen, wohin es uns führt.

    Du kannst Deine eigenen Ideen einbringen oder einfach in der Forschergruppe mitmachen. Wir sind selber gespannt und unterstützen die Forschung.

    Wir haben schon eine Graffitiwand zum Thema gestaltet, Menschen in Marienheide dazu interviewt und daraus eine „Hörbar“ entwickelt. Gemeinsam mit anderen haben wir eine Performance vor Publikum erarbeitet und über unsere Sicht auf Menschlichkeit gesprochen.

    Jetzt soll weiter geforscht werden. Mach mit!!!

    Was für ein Jahr

  • Kompetenznachweis Kultur

    Hört sich kompliziert an?

    Du bist zwischen 16 und 28 Jahre alt? Du hast Lust, in einem Projekt mitzumachen oder sogar eins zu leiten? Du willst mehr über deine Stärken wissen? Dann mach bei uns den KNK!

    Der KNK ist ein Zertifikat, das du am Ende des Projekts bekommst. Da steht viel über dein Engagement im Projekt drin, viel über deine Stärken und welche Erfahrungen du gesammelt hast. Während des Projektes schätzt du dich die ganze Zeit selbst.

    Den KNK kannst du in deine Bewerbungsmappe legen und ganz sicher wirst du im Vorstellungsgespräch darauf angesprochen.